Den Kern des Ensemble Orion bildet die Geigerin Noëlle-Anne Darbellay zusammen mit ihrem Bruder, dem Hornisten Olivier Darbellay.
Umgeben von hochkarätigen MusikerInnen spielen die international tätigen Geschwister in variablen Formationen vom Solostück bis zum Nonett. Das Repertoire von Ensemble Orion umfasst Werke aus dem Barock – gespielt auf historischen Instrumenten – bis hin zur Musik unserer Zeit.
Neuentdeckungen der Kammermusik in raren Besetzungen liegen ihnen genauso am Herzen wie bekannte Werke. Die Möglichkeiten, die sich schon durch das reiche Instrumentarium der Geschwister eröffnen (Alphorn, Naturhorn, modernes Horn, Barock- und moderne Geige, Viola), werden durch die einzigartigen Zusammenstellungen des Ensembles potenziert. Im Repertoire findet man zudem auch musiktheatralische Werke für singende Geigerin, hervorgebracht durch Noëlle-Annes Interesse an spartenübergreifenden Projekten.
Zur „Familienbande“ zählt auch der Komponist Jean-Luc Darbellay dessen Werke immer wieder eine zentrale Rolle in den Programmen von Ensemble Orion spielen.

Das Ensemble konzertierte in ganz Europa, Nordamerika und Asien und war Gast bei renommierten Konzertreihen u.a. in Tokyo (Goethe-Institut), New York (Julliard School), Washington (Schweizer Botschaft), den Universitäten von New Jersey, Louisville und Montréal, Angers (Grand Théâtre), Amsterdam, Bonn (in der Konzertreihe vom Deutschlandfunk im Arithmeum), Brüssel, Dessau (70 Jahre Bauhaus-Feier mit MDR), Halle (Händel Haus, mit MDR), Kazan, Kaunas (Is Arti), Lausanne (SMC, mit Espace2), London (Schweizer Botschaft), Leipzig, Lyon, Luxemburg (Philharmonie), Madrid (Schweizer Botschaft), Moskau, München (Tonkünstlerkonzerte), Prag, Saragossa (Weltausstellung), Riga, Turin (Fondazione Merz), Thessaloniki und bedeutenden Kunsthäusern wie der Albertina Wien und dem Museum der Moderne Salzburg.
Weiter erhielten sie Einladungen an Festivals wie Sion Festival, Swiss Chamber Music Festival, Hirzenberg Festival, Murten Classics, Rencontres musicales de Champéry, Schubertiade d’Espace2, Aspekte Salzburg, World new music days, International Music festival Odessa, Nuits musicales en Armagnac, Eté musicale de Roisin, Festival Albert Roussel Cassel, Festival franco-anglais de poésie Paris, Festival du Jura und dem Torshavn Summer Festival auf den Faroe Islands.

Die Projekte werden vielfach durch vermittelnde Elemente wie kommentierte Konzerte, Meisterklassen und kulturellen Austausch mit ausländischen Ensembles ergänzt.
Eine besondere Zusammenarbeit verbindet die Geschwister mit dem Pianisten Benjamin Engeli, einem der führenden Interpreten seiner Generation – 2018 entstand für das Label Challenge Records eine Aufnahme der Trios von Brahms und Koechlin, welche weitherum ein begeistertes Echo ausgelöst hat.
Zu den Gästen von Ensemble Orion zählen in der Saison 20/21: Lisa Tatin, Sopran; Susanna Fini, Matthias Müller und Joakim Cumont-Vioque, Violine; Julie Le Gac und Javier López Sanz, Viola; René Camacaro und Eric Abeijon, Violoncello; Jim Vanderspar, Kontrabass; Marc Sieffert, Saxophon; Benjamin Engeli, Klavier.



Einblick in die Presse

Starker Applaus für einen anregenden Abend - Ensemble Orion begeistert in der Konzertreihe des Deutschlandfunks im Bonner Arithmeum.  (General-Anzeiger Bonn)

Wie schön umschmeichelten sich die verwandten Bläser-Timbres - und wie geisterhaft erstarben die Streicherklänge... Ein Abend von hoher Ästhetik und beklemmender Ausdruckstiefe des vielversprechenden Ensemble Orion.  (Der Bund)
Das klanglich farbig und makellos intonierte Spiel der Geschwister Noëlle-Anne Darbellay (Violine) und Olivier Darbellay (Horn) waren Garanten eines fesselnden Konzertabends von höchster musikalischer Intensität.  (Mindener Tagblatt)

[...] Dass alle Protagonisten auch im klassisch-traditionellen Bereich zu Hause sind, beweisen sie mit einer enorm farbenreichen und mal verspielten, mal in Grübeleien verlorenen Interpretation des Brahms-Trios. Charles Koechlin frühe Miniaturen atmen die Pariser Luft an der Schwelle des Fin de Siècle und sich behutsam anbahnender Moderne. Ein exemplarisches Programm, das auf stimmige Weise Alt und Neu verbindet.  (Musik&Theater)
Mit der humorvollen „Frosch-Parthia“ für Violine, Violoncello und Kontrabass von Leopold Mozart zeichneten Noëlle-Anne Darbellay, René Camacaro und Jim Vanderspar mit faszinierenden, virtuosen und spannungsvollen Bildern eine in sich ruhende Landschaft in den Raum, die Lebendigkeit und Schönheit ausstrahlt.  (Der Murtenbieter)
Die Interpretation des gedankenvollen Trios Opus 40 für Klavier, Violine und Horn von Johannes Brahms ist ein Glücksfall: Zu den beiden Darbellay-Geschwistern gesellt sich der ausgezeichnete Schweizer Pianist Benjamin Engeli – Die drei finden sich in kraftvollem, subtilem und technisch makellosen Zusammenspiel.  (Schweizer Musikzeitung)


Kontakt: info@ensemble-orion.com     

Website: Enjoy Stratford